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Guck mal, Peter, von hier oben kannste runter gucken!

So ist es. Nun habe ich (bzw. haben Sie) die oberste Ebene des Dada-Turms erreicht. Was jetzt so kommt, ist so weitsichtig, dass keine weitere Ebene notwendig ist. Ab dieser Ebene werde ich im Laufe der Zeit weitere dadaistische Texte einstellen.

Frohe Festtage

 Fröhlich, freundlich, viel „f“
Geheimnisvoll, gemein,
wer achtet schon in dieser Zeit
auf „ismus“?

Patriot zu sein bedarf es wenig,
doch wer schweigt, ist ein König.
Liebe Frau M. liebe Frau M.
Empathie, Sympathie, Philosophie? 

Ach wie schön in dieser Zeit
Friede, fröhlich, Heiterkeit.
Horst freut sich auf seine Eisenbahn
Horst packt nun mal gerne an
Auch Frauen, die ihm nicht gehören. 

Friedlich, fröhliche Freundschaft allemal
Frag mal Onkel Otto, der kennt sich aus
Mit Gaumenschmaus in dieser Zeit, juchee!
Fröhliches Miteinander, Durcheinander, Beieinander
Anders als sonst.
 
F r o h e   F e s t t a g e 

  



Dichtung mit und ohne Hanf:

Paradoxum

Dativ meint: „nun gib dem Paradox ein paar Zeilen!“

Spontan gesagt, du hast mich lieb, Sie möchte es jetzt öfters hören.
Ein Kuss dazu, wird auch nicht stören.
Ich liebe dich, kommt von ihm ganz still,
Das sagst du jetzt nur, weil ich es will.
 
Ich bin modern, ich bin vernetzt.
Mein Telefon durch ein Handy ersetzt.
Kann kaufen online, keine Frage,
nur wenig was ich bei mir trage.
Bin immer erreichbar, weiß wer da spricht,
nur meinen Nachbarn, den kenn ich nicht.

Haare schneidet der Frisör,
all denen, die nicht selbst ihre Haare schneiden.
Nun kommt die Frage, die Antwort ist schwör.
Darf er der Frisör sich selbst beschneiden?
Widerspruch, der Frisör riskiert,
da er zu denen gehört, die er nicht frisiert.
Wenn er jedoch das Selbstschneiden vermeidet,
gehört er zu denen, die er die Haare schneidet.


Ich hab mal aufgehört zu denken

Ich hab mal aufgehört zu denken,
fiel mir unendlich schwer.
Musste meine Hirnzellen verrenken,
Synapsen setzten sich zur Wehr.

Letztendlich ist es mir gelungen,
zu überlisten den Zellenschwarm.
Fühlte mich nicht mehr gebunden
An Kopfes-Gedanken-Kram.

So hell und klar schaut ich ins Leben,
die Welt in ihren Angeln fest.
Die Brüder ordentlich nach Frieden streben,
die Freiheit sorgt dann für den Rest.

Kein Mensch der hungern muss auf Erden.
Der Pope hat es so erzählt.
Die Mächtigen sich einig werden,
das Volk hat sie schließlich gewählt.

Die Meere blau, vom Schmutz befreit.
Des Fischers Netze prall gefüllt.
Das Dorf erscheint im neuen Kleid,
war viel zu lang in Grau gehüllt.

So frag ich mich, was ist nun echt,
am Phänomen der Sinneszellen.
Was ist falsch und was ist echt
an diesen Sinneswellen.

Letztendlich wird mir hierbei klar,
die Synapsen haben ihren Sinn.
So subjektiv meine Wahrnehmung war,
man steckt eben nicht im Kopfe drin. 

 

Ohne Dichtung geht es auch:


Wenn es einen trifft,
dann trifft es einen sehr.
Betrifft es dagegen ein Treffen,
so fragt man sich, wen trifft es denn?
Betroffen macht es nicht,
da es einen nicht betrifft.
Treffen „Treffen“ aufeinander,
so wird es ein Volltreffer.
An einem Treffpunkt treffen,
betrifft nur die, die betroffen sind.
Ins Schwarze getroffen kann viel bedeuten,
Erfolgreiches Treffen trifft hierzu.
Treff du die Entscheidung

Und  l a s s   m i c h   i n   R u h‘


Verlust

Wenn du die Zeit verändern willst,
dann dreh das Rad zurück.
Im Tunnel des Zeitverlaufs
musst du die Nacht besiegen.

Sonnen-auf und Untergang sind deine Weggefährten.
Rückwärts loses Zeitverhalten,
nur schwindelfrei zu ertragen.
Fragst du den Uhu auf dem Baum,
hat längst den Weg der Zeit vergessen.

Spurensucher ebenfalls der falschen Fährte folgend.
Kommt näher, kommt näher, ihr Weggefährten,
ans Ufer der Unendlichkeit.
Ein Boot führt euch zu den Seelen,
Schlafes Bruder allemal hält sie in seinen Armen.

So siehst du das, was weit entfernt
und lässt deinen Schmerz verwinden.
Die Zeit, die du nicht verändern kannst,
zeigt dir den Ort der Stille.

Lass zu, was du nicht ändern kannst,
gewiss des friedlichen Ende.


Niemandsland

So lasst uns fahren mit dem Zug ins Niemandsland.
Steile Hügel, tiefe Täler, grüne Wiesen ziehen an uns vorbei.
Die alte Lok, sie stöhnt und pfeift, viel Kraft muss sie aufbringen, die Hügel zu erklimmen.

Im Tal der Täler hält sie an und lässt uns warten, warten im Niemandsland.
Ein alter Mann mit Pilotenbrille führt uns zu einem Jagdflugzeug,
abgeschossen irgendwo, liebevoll zusammengeflickt hat es Bestand im Niemandsland. 

Leere Stühle rollen auf Schienen rückwärts an uns vorbei.
Der alte Mann mit der Bahnhofvorstehermütze treibt uns hastig weiter durchs Niemandsland.
Züge, klein wie eine Modelleisenbahn, rauschen zwischen meinen Füßen durch,
Viehwagen, gefüllt mit Menschen, die weinen und stöhnen.

Weiter, weiter geht es an ordengeschmückten Wänden vorbei,
der Gaukler mit dem Oberlippenbart gaukelt uns was vor.
Der alte Mann im Rollstuhl gibt den Ton an zur Marschmusik, tam, tam,
vorbei an Schlachtfeldern, Verwesungsgeruch liegt in der Luft.

Glanz und Gloria zur Linken, stramme Haltung, der Alte will es so.
Schneller und schneller rollen die leeren Stühle an uns vorbei,
flehentlich bittend, sie aufzuhalten in ihrer Teufelsfahrt, hier im Niemandsland.

Die alte Dampflok pfeift uns zurück, damit es weiter geht im Niemandsland.
Nein, nichts habe ich gesehen, habe es nur geträumt, im Zug nach Niemandsland.
Nein, nichts habe ich gesehen, habe es nur geträumt, im Zug nach Niemandsland.


Ein Lied für dich

Sing ich ein Lied, sing ich´s für dich,
mit Freude hei za za.
Umjubelt mich ihr Götterfunken,
lasst sprühen euren Sinnesstand.

Mir ist so leicht und wohl ums Herz,
umarmen möchte ich die Welt.
Vergebt mir, Spießer, ob der Juchzerei,
ich kann nicht anders, es muss so sein.

Hola, die Welt! Schaut her zu mir,
da tanzt er auf den Straßen,
auf Hamburger Asphalt, im Regen.
Es könnte auch woanders sein.

Mir ist es gleich, mir geht es gut,
will singen nur für dich.


Versuch es mal zu verstehen

Dicht gedrängt in einem Boot das Wasser kalt der Weg so weit.
Müde Gesichter, geopfert alles was sie hatten, für diesen Tag.
Dicht gedrängt in einem Boot, der Himmel zeigt sein dunkles Gesicht.
Aufbrausend das Meer, will verschlingen die gehetzte Meute.
Kinder weinen in den Armen ihrer Mütter, Möwen kreischen in der Luft
Land in Sicht zum Greifen nahe, Hoffnung wärmt die kalten Körper,
Hoffnung lässt die Ruder gleiten durch die aufgewühlte See
Endlich, endlich naht die Freiheit, nur ein paar Ruderschläge entfernt
Endlich, endlich werden wir es schaffen, ein Leben ohne Krieg
Dunkler werden gar die Wolken, stürmischer die See
Ergreift die Hoffnung vieler Seelen nimmt sie mit auf seinen Weg
Der Horizont, er wartet nicht, verabschiedet sich von diesem Boot
Schlafes Bruder führt sie weiter, befreit aus ihrer Not. 


Versuch es mal zu verstehen

Hell das Feuer, die Luft so mild
Ein Abend der alle träumen lässt.
Die, die sich gefunden,
gefunden, den Weg gemeinsam zu gehen.
Ost und West, Nord und Süd, vereint.
Religion der Herzen, ohne Hass und Scheu.
Gemeinsam wollen sie die Welt verändern
Friedliches verbindet die Kraft des Glaubens.
Träume in der untergehenden Sonne.
Fernes Grollen lässt die Träumer ängstlich schauen
Grelles Licht blendet ihre Augen
Erfasst die Träumer und lässt sie verglühen,
zu ungewollt in dieser herrschaftlichen Welt.
Hell das Feuer, die Luft so mild
Ein Abend der alle träumen ließ. 

 

Versuch es mal zu verstehen
 

Zarte Hände streichen die Saiten,
Harfenklang verzaubert den Raum.
Der Wind umgarnt ihr langes Haar
Die Stimme, so jung und klar,
verwöhnt den Tag, der bisher so grau.
Unbeschwertes Leben, jugendlicher Glanz.
So vieles möchte sie noch erreichen,
die Welt erleben, mit ihr glücklich sein.

Verschwindend schnell all dieses Schöne,
verstummt der Harfenklang,
die Hand kann sie nicht mehr berühren.
Die Stimme so brüchig, der Kopf so kahl,
Ihr Lächeln wirkt müde, die Augen so leer.
Was so geliebt, verliert an Kraft,
was so geliebt, wird nicht mehr bleiben,
wird nicht mehr bleiben in dieser Welt.


Der Traum

Es ist ein Traum, den jeder kennt.
Es ist ein Traum, der einen fängt
Und nicht mehr loslässt, tagelang.

Erlebtes in jenem Traum,
so nah und doch so fremd.
Gesehenes fehlt es am Glauben.

Busse fahren durch die dunkle Nacht.
Ich sitze dort und sehe dich,
gespiegelt im Fenster.

Durch den Sog der Spirale
Zieht es mich runter in eine andere Welt.
Eine Welt ohne Gesichter.

Räume voller Menschen – ohne dich.
Strassen voller Menschen – ohne dich.
Mein Herz so traurig, will dich finden.

Rastloses Suchen, Gedränge am Tunnel der Einsamkeit.
Bizarres wird zu einer Linie der Verständigung,
es gibt kein Zurück.

Menschen, die sehnsüchtig rufen,
nach dem Liebsten, das sie vermissen.
Ich zähle dazu.

Kommen und Gehen am Bahnhof der Gefühle,
Glückliche Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm.
Nur du bist nicht dabei.

Sehne mich nach Geborgenheit,
mit dir in einer Welt des Friedens.
Werde wohl noch warten müssen.


Wissen

 Letztendlich zu Wissen, was wichtig ist, wer weiß das schon?
Wissentlich gewissenlos erübrigt sich jegliche Weißheit.

Wahrlich wissende empören sich über die, die nichts wissen.
Ein Zeichen von Unwissenheit, denn
wer will wissen, was der Mensch wissen sollte?

Wer legt dies fest in dieser Zeit?
Wer ist so wissend, dies zu bestimmen?
Bestimmen, was wichtig ist.


Fließendes Reden redlich erworben

Wonach das Erworbene werblichen Zwecken nicht verdient
Dienende Herrschaft  verdient es erwähnt zu werden,
wogegen ältere Herren des Schaffens müde sind.

Grundloses Grunzen führt zu Verunsicherung
Derer die nicht versichert sind, warum dies geschieht.
Allemal gründliches Losen ersetzt die Verunsicherung.
Darüber wird sich der Makler freuen.

Seltsames Sausen stört mein Gehör.
Gehörige Portion Mut verlangt es dieses Sausen zu erschrecken.
Schrecklich der Gedanke, was alles so gehört.
Hör auf, darüber nachzudenken.  


Lebenslinien

 
In Anbetracht dessen, was ich sehe,
nehme ich mir die Zeit zu verstehen.
 
Erlebtes zu verarbeiten, bedarf einen klaren Verstand.
Nicht selten prognostiziert mein Ich Dinge,
die im Nach hinein anders verlaufen sind.
Zeitzeugen werden dies wiederum anders deuten,
weil ihre Sicht eine andere ist.
Letztendlich spiegelt sich Gewesenes in uns wider,
nicht unbedingt schmeichelnd anzusehen. 

Jeder ist seines Glückes Schmied.
Nur, wer hat die Kraft den schweren Hammer zu heben?
Die Glut des Lebens zu beherrschen?
So ist das, was ich tue oder getan habe,
eine Lebenslinie gezeichnet von der alten Mutter.
Wohl wissend zittrig in all den Jahren.
Erhebungen und Senkungen als Freude und Leid getarnt. 

Kann ich die Linie verändern und warum?
Jede Veränderung birgt in sich wieder Höhen und Tiefen.
Wäre sie doch sonst eine glatte Linie.
Bedeutet sie, die glatte Linie doch das Ende, den Stillstand dieses Lebens.
Sorgen also Schwankungen der Linie für Vielfalt im Leben?
Sorge ich selbst für diese Schwankungen oder sind diese mir vorgegeben?
 

In Anbetracht dessen, was ich verstehe,
nehme ich mir die Zeit dies zu sehen.


ObdachLos 

Aufgeweckter Straßenlärm lassen meine müden Knochen erwachen.
Schlecht geträumt in der letzten Nacht,
kein helles Glöckchen, das klingelt in jener Nacht.
Packe meine Sachen, wie jeden Morgen und mache mich auf den Weg.

Gestresste Gesichter schauen mich an,
ungläubig dessen, was sie sehen.
Sie, die Menschen auf der glücklichen Seite des Lebens,
Sie, die mein Leben nicht kennen, nicht führen. 

Ich gehe weiter, vorbei an Geschäften, mit der Botschaft glücklich zu sein.
„Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“ so steht es in großen Lettern.
Ich, Mensch, setze mich nieder, den Becher vor mir.
Vielleicht reicht es heute für eine warme Mahlzeit?!

Zu lange schon bin ich auf der Straße,
zu lange allein in dieser Welt.
Versuche es zu ertragen,
was mir immer schwerer fällt. 

Die Sonne verabschiedet sich vom Tag,
der Mond lässt mich ziehen mit dem, was ich habe.
Mein Magen ist hungrig, zu wenig im Becher des Tages.
Reicht für den Fusel vom Kiosk an der Ecke. 

Frierend und müde erreiche ich mein zuhause,
mein warmes Plätzchen, gehütet wie ein Schatz.
Lege mich nieder, der Fusel wärmt meinen Körper.
Warte auf das Glöckchen, das klingelt. 

Und siehe da, ein Klingeln ertönt in meinen Ohren,
weckt mich zum Aufbruch in die Vergangenheit.
Klare Bilder aus glücklichen Tagen
Lassen mein Herz erfreuen. 

Ich sehe dich, geliebtes Wesen,
wie du mit mir den Tag verbringst.
Zärtlich berühren deine Hände mein Gesicht.
Ich bin so froh dass es dich gibt.  

Wir lachen und scherzen, zu schön ist dieser Tag.
Der Abend lässt uns träumen bei Kerzenschein und guter Musik.
Du bist mein Leben, mein Glück in dieser Welt.
Ich höre deine Stimme, sie ruft nach mir. 

Der Morgen ist kalt, der Boden gefroren.
Viel zu früh, der Winter in diesem Jahr.
Die Decke zu dünn für diesen Morgen,
sie hält den Körper nicht mehr warm. 
 

  

Der Garten der Lüste
( die Zeit des Hieronymus Bosch)


Kleine Eiszeit lässt das Hungern zu.
Epidemien erfreuen sich bester Gesundheit.
So lebt es sich in dieser Zeit.
Malleus Maleficarum, der Hexenhammer,
Vernichtung und Verfolgung des Bösen,
Gesegnet seid ihr Inquisitoren, bewusst, das Verderben auszurotten.

 
Hagazussa, Hexenbrut, schön dass es euch gibt.
Seid ihr doch schuld an alledem.
Schaut nur, wie sie es schaffen, euch, gequältes Volk,
das Werk des Teufels vorzuführen:
Antoniusfeuer, pestbringende Ketzerei,
umgestülpte Trichter schützen vor Dämonen.

 
Oh, schaut nur, ein Leben voller Harmonie,
Quacksalber und Gaukler geben dir die Möglichkeit.
Ketzer, der dies anders sieht.
Rabe und Pfau sehnen sich nach Zweisamkeit.
Unglaube und Eitelkeit, gottverlassene Welt.
Gedankenverlorene Zinker wissen ihrer Kunst.
Können spielend überzeugen, das Leben einzusetzen.

 
Evolution des Lebens:
fruchtbares Wasser lässt neues Leben entstehen.
Schutzsuchend im Ei des Universums.
Den Ibis stört es nicht, zu beschäftigt mit dem Wiederkäuen gehabter Vergnügen.
Verschmähter Schutz denen, die das Ei nicht erreichen.
Ihnen bleibt der Weg der Harmonie.
Tönender Lärm begleitet ihren Weg und lässt sie sterben.
Verschlungen, entleert, Wiedergeburt im Sumpf des Verderbens.

  

Da hält ein Auto

Da hält ein Auto.
Warum hält es an, was hält das Auto auf?
Hält das Auto dies für richtig oder hält es sich selbst für haltlos?
Halten wir mal fest: das Auto hält.
Nehmen wir an, es hält weil ein Igel den Weg kreuzt.
Letztendlich könnte das Auto weiter fahren.
Was hat das Auto mit dem Igel zu tun, oder der Igel mit dem Auto?
Oder der Fahrer mit dem Auto, der Igel mit dem Fahrer, der Fahrer mit dem Igel?
Es könnte ja sein, das der Igel gar nicht wollte, dass das Auto hält.
Hat das Auto oder der Fahrer des Autos in irgendeiner Form vor dem Halten den Igel gefragt, ob der Fahrer des Autos bzw. das Auto halten soll?
Sicherlich, dem Auto bzw. dem Fahrer des Autos sei Dank, der Igel lebt.
Er, der Igel konnte sicher weiter laufen, den Weg kreuzen. 
Vielleicht hält das Auto aber nicht weil ein Igel den Weg kreuzt.
Es hält, weil der Fahrer des Autos welches hält, das so wollte.
Jetzt kann man sich fragen, warum wollte der Fahrer des Autos, welches hält, das es hält?
Es war, wie wir wissen, nicht wegen des Igels.
Schließlich hat der Igel darum nicht gebeten, dass das Auto seinetwegen hält.
Könnte es sein, dass das Auto hält, weil der Fahrer des Autos, das hält, etwas vergessen hat?
Menschen vergessen gerne etwas, besonders unschöne Dinge werden gerne vergessen.
Aber warum sollte der Fahrer des Autos, welches hält, ausgerechnet wegen des Vergessens anhalten?
Kann er damit das Vergessene unvergessen machen? Kann er das Vergessene unvergessen machen, in dem er das Vergessene holt? Er holt etwas Vergessenes. Wie geht das?
Nun, dazu muss man wissen, was der Mann, dessen Auto hält, vergessen hat.
Nehmen wir an, er, der Fahrer des Autos, welches hält, hat vergessen, was er eigentlich vergessen hat.
Das macht die Suche nicht leichter. Nun hat er nicht nur das Vergessene vergessen, er kann es auch nicht mehr unvergessen machen, weil er es vergessen hat, was er vergessen hat.
Die Frage ist jetzt, wie lange hält das Auto das durch?
Kann es einem Auto nicht völlig egal sein, ob der Fahrer des Autos, welches hält, etwas vergessen hat? Inwieweit ist das ein Grund anzuhalten, wo doch dem Fahrer klar ist, dass das was er vergessen hat, nicht unvergessen machen kann?!
Ist es gar unhöflich, dem Igel gegenüber, das nicht wegen des Igels der Wagen hält, sondern wegen etwas Vergessenes, welches wiederum vergessen wurde?!
Hier zeigt sich deutlich, das wenn ein Auto hält, keiner genau wissen kann, warum es hält bzw. ein grundloses Halten immer wahrscheinlicher wird.


Hast du das jemals gesehen?

 
Hast du das jemals gesehen?
Lachende Kinder tanzen auf den Wolken,
die sie in die Lüfte tragen.
Anmutig, freundlich schaut der Mond dabei zu.
Traurigkeit ist hier verbannt,
gefangen hinter einer dunklen Wolke.
Kein böses Wort erklingt im Raum der Zeit.
Sie, die Kinder erleben die Wirklichkeit.


Hast du das jemals gesehen?
Verkehrtes Licht lässt einen Mann erblicken,
wartend auf das, was ihm so wichtig ist.
Trauriges, verletztes Gefühl spiegelt sich wider
im Antlitz des Fremden.
Längst abgelaufen, die Zeit der Hoffnung.
Verkehrtes Licht lässt den Mann weichen.
 

Hast du das jemals gesehen?
Im Schatten eines verdorrten Baumes,
knochige Finger wühlen die heiße Erde auf.
Verblasster Augenglanz suchend nach etwas,
was längst vertrocknet.
Anständig wartend eine Vogelschar,
bewusst der leichten Beute.




Der folgende Text ist Harald und Elke gewidmet. Harald musste vor 10 Jahren erfahren, dass sein Herz ihn nicht mehr am Leben erhalten würde und somit dringend eine Herztransplantation notwendig sei.

Harald, selbst im Besitz eines Organspendeausweises, musste nun warten bis ein geeignetes Herz gefunden wurde. Schwere Zeiten für Harald und Elke. Mehr hierzu können Sie im Internet erfahren indem Sie nach Harald Hoffmann suchen.

Leider leben sehr viele Menschen mit einem Herzfehler, die dringend auf ein Spenderherz warten. So auch Alina (11 Jahre). Ihre Mutter bat mich, meinen Text zu "Goldenes Herz" auf ihrer Homepage veröffentlichen zu dürfen. Ich habe diesem Wunsch gerne zugestimmt und wünsche Alina, dass sie bald ihr Herz findet. 

Wie ich erfahren habe, hat Alina seit Juni 2014 ein neues Herz. Alles Gute, Alina! 


Goldenes Herz
 

Langsam zerstört, was so wichtig im Leben.
Warnende Signale in die Luft geblasen,
egoistisch allemal.
Treibender Motor hält mich in Bewegung,
Gedankenverloren, was morgen wohl sei.

Plötzliche Beklemmnis macht mich nervös.
Unmögliches soll mir passieren?
Treibender  Motor, wo bleibt deine Kraft? 
Schuldgefühle quälen mein Herz.
Unvernunft kämpft gegen Verzweiflung an,
Glauben verliert an Hoffnung.
 
Seltsames Treiben beunruhigt meinen Körper.
Verloren mein Glück? Kämpfen sinnlos?
Spürbares Ende, so nah.
Hoffnung umklammert  meine Gefühle.
Sinnlos zu glauben, es gehe weiter,
weiter in dieser Form.

Wandeln, Handeln, Gedanken zermartern mein Gehirn.
Gestrandet, nicht verloren.
Die Kraft der Hoffnung trösten  meine Gedanken.
Weiter leben, was längst tot gesagt.
Rettendes Organ, kann mir helfen.

Dankbar wartend auf diesen Tag.
Träume, Ängste, Hoffnung, spielen mit mir.
Wann kommen die erlösenden Worte?
Wieder und wieder, warten auf ein schlagendes Herz.
 
Ein Tag, wie kein anderer,
ersehnter Anruf, angespanntes Tun,
nicht wirklich wissend, was mich umgibt.
Stille, Dunkelheit. Ruhiger Körper, klopfendes Herz.
Unendliches Glück lässt es schlagen, wieder und wieder.

Gutes Gefühl wärmt meinen Körper.
Meine Augen sehen dich, die du gelitten.
Spuren der Verzweiflung und Hoffnung in deinem Gesicht.
Dankbar bin ich dir, die meine Hand gehalten.

Goldenes Herz, ich bin dir dankbar,
niemals aufgegeben, gekämpft und ertragen.


Oft habe ich beruflich in Köln zu tun. Da es, wie in allen Großstädten, Parkplatzprobleme gibt, hatte ich eine Zeit lang einen Parkplatz angemietet. Der Verwalter, ein älterer Herr (92 Jahre) war sehr freundlich und erzählte mir von seiner, erst vor kurzen gestorbenen, Frau. Die gemeinsame Zeit mit ihr. Stolz zeigte er mir Bilder aus jenen Tagen, erzählte mir, wie schwer es war, in den Kriegsjahren an ein Hochzeitkleid zu kommen.  


Erinnerung
 

Welt gerettet, Welt verloren,
Vergilbter Glanz gerahmt aus einer Zeit,
die längst vergangen.

Wiederkehrende Gedanken an dich,
die du mir so vertraut.
Allein gelassen, schweres Herz.

Ein Bild aus vergangenen Tagen
Holt mich ein und lässt mich träumen.
Holde Maid in meinen Armen,
das Kleid so schön in dieser Zeit.

Tanzen, lachen, weinen
Vereint ein Leben lang.
Schöne Zeiten, schwere Zeiten,
niemals ohne dich.

So bleibt bei mir, vergangene Tage,
erfreut mein Herz in dieser Zeit.
Laut ruf ich deinen Namen in alle Ewigkeit.   


In der Zeitung las ich, dass ein Mann arbeitslos geworden, Wohnung verloren, alle Hoffnungen in die Zukunft aufgegeben hat, sich zum Sterben in einen Hochsitz gelegt hat. Ein, bei dem Toten, gefundener Abschiedsbrief spiegelte die Verzweiflung dieses Mannes wieder.


Hochsitz

Ref.           So schaue ich in die Sterne, der Himmel ist frei. Glücklich mein Herz, die Seele findet Ruh. Ich falle ins Ungewisse und fühle mich glücklich dabei.

Geschlagen von der Welt, aussichtslos mein tun. Finde keinen Weg zurück. Wohin soll ich gehen? Laufe durch die Straßen, Schaufenster spiegeln mein Gesicht. Stumm sehe ich wie der Glanz verschwindet. Ref.  Zurück zur Natur, der ewige Kreislauf rührt mein Herz, so spüre ich es. Spüre den Duft des Waldes, dominant in seiner Pracht. Gehe weiter und weiter, Gedanken verloren. Tränen nehmen mir die Sicht. Suche den Weg der Verlorenen, falle ins Gras, die Lichtung lässt den Blick frei. Ref.  Der Morgen ist kühl, Tau benetzt die Haut. Vögel ziehen ihre Bahn. Sonnenlicht umgarnt des Waldes Kleid, will wärmen was da liegt im Gras, längst vergessen in jenem Leben. Lautlos greift das Unsichtbare meine Seele, Zufriedenheit und Wärme beherrschen mein Ich. Ref.


Demenz

Der Begriff Demenz bezeichnet einen Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit. Man versteht darunter vor allem die Abnahme von Gedächtnisleistung und Denkvermögen. Dieser Verfall betrifft zunächst die Aufnahme bzw. das Wiedergeben neuer gedanklicher Inhalte, so dass die Orientierung (wo bin ich, was passiert gerade), die Urteilsfähigkeit, aber auch die Sprach- und Rechenfähigkeit sowie Teile der Persönlichkeit zerstört werden.
Bei meinem Besuch in einem Altersheim, habe ich erlebt wie ein Mann auf mich zukam und mich herzlich umarmte. Er dachte, ich wäre sein Sohn. Während der Umarmung merkte er wohl, dass irgend etwas nicht stimmt. Immer wieder setzte er ein Gespräch mit mir an und mit jedem Satz wirkte er verzweifelter. Ich umarmte ihn, nahm seine Hand und ging mit ihm in den Speisesaal wo bereits das Essen für ihn vorbereitet war.
Dieses Erlebnis hat mich zutiefst bewegt.  

Allein oder der Weg der Demenz

Ich stehe hier und schau dich an.
Unverkennbar der Glanz in deinen Augen.
Anmutig deine Stimme, die so oft gehört.
dein Singen erfüllt mein Herz mit Freude.
Ich schau dich an, ich stehe hier,
versunken, ohne Worte, sie fehlen.
Du bist so nah, es ärgert mich, will dir soviel sagen.
Fetzen von Wörtern zermahlen mein Gehirn.
Komm, sprich du mit mir, ergänze was mir fehlt.
Alles ist so fremd, sag du mir wo wir sind.
Du redest nicht, du lächelst mich an,
will greifen nach deiner Hand
Unendlich still wird es nun,
Tränen füllen meine Augen.
Allein, allein, auf weiter Flur,
ein Gong ertönt in meinem Ohr.
Ich sitze da, der Tisch gedeckt,
das Glas gefüllt mit Saft, wie ich ihn mag.
Du reichst mir das Essen, den Löffel zum Mund.
Schmeckt es Ihnen gut, sind deine Worte..

Ich stehe hier und schau dich an……



Mit der Zeit wuchs mein Interesse mehr an inhaltlich ausdrucksstärkeren Texten. Texte, die die Phantasie des Einzelnen wecken. Texte, die zum Nachdenken anregen. Hierbei haben mich besonders die Texte von Frank Zappa, der Band: van der Graaf Generator sowie Amon Düül II, inspiriert.


Der Arbeiter

Dampfend, stampfend, Höllenlärm,
Rohre biegen sich aus Stahl.
Schwitzende Gesichter trotzen der Glut.
Gläser fließen fließend auf dem Bande,
buntes Treiben allemal.
Augen schauen prüfend, finden jeden Fehler.
Unerträglicher Lärm, sterbendes Hören.
Wasser läuft in Strömen, Körper trocknen aus.
Tag und Nacht, stetes Schaffen, Pausen viel zu kurz.
Zügig, zügig, hallt es von den Wänden.
Ölverschmierte Räder sorgen für den Takt.
Niemals, niemals werden wir ruhen,
Hast ist unser Lieblingswort.
Mensch, der du bist der Sklave,
halte durch bis zu deinem Tod. 


Des Wächters Herz wird schwer

 
Erkennbar leicht zu begreifen,
Frühlingsluft lässt Blumen sprießen,
Bäume stellen sich dar wie ein Pfau.
Buntes Treiben auf den Wiesen,
Insekten tanzen in der lauen Luft,
gefressen von denen die gefressen werden.
Die Lerche singt ihr Lied auf der Empore,
immer höher steigend der Sonne entgegen.
Ein alter Mann schaut ihr zu.
Schützend hält die Mutter ihr Kind,
staunende Augen erblicken die Vollkommenheit.
Natur im Einklang mit dem Leben.

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Zerstörendes Tun unaufhaltsam in dieser Zeit,
schmelzende Pole, hungriger Bär auf dem Eise treibend.
vertrieben aus seinem Revier.
Müll bestimmt den Lebensraum des Räubers,
längst hat er keinen Hasen mehr erlegt.
Fuchs, du hast die Gans gestohlen….
GENeriertes Leben wächst in dieser Welt.
Hörst du den Kuckuck rufen?
Kein Ei im Nest des anderen.
Sonne im Schleier des Todes,
giftiges Wasser spiegelt das Elend wider.
Warum lassen wir es zu?
Komm, und lass uns beenden, was der Wächter nicht kann.
Wiederkehrende Freude, die unser Herz belebt.
Passendes Tun, ohne Angst und Scheu.


Zeit

Ursprünglich war dieser Text für die Düsseldorfer Progressive-Band: "shades of dawn" vorgesehen. Leider war zu diesem Zeitpunkt die aktuelle CD bereits in Arbeit. Dieser Text existiert auch in einer englischen Version, übersetzt von einem guten Freund: Andrew Chirnside.

Ref. Liege im Sand und fühl mich wohl, höre die Stimme, die ruhig spricht.

Leben, Leben ist das Ziel, viel zu tun, will es erreichen. Hektik treibt den Motor an, Stillstand nicht erlaubt. Lautes Hämmern in meinem Kopf, werde es verdrängen. Weiter, weiter muss es gehen, will das Ziel erreichen. Muss noch lernen mit dem Ziel umzugehen, Hilfe wird mir nicht gegeben. Niemand schaut den anderen an, etwas muss geschehen.  Ref.  Wiederkehrende Abendsonne spiegelt sich im stillen Wasser. Grenzenloser Horizont verwöhnt mein Auge wunderbar.  Städte leuchten im Neonlicht, Menschen strömen durch die Straßen. Richte mein Auge auf irgendwas, habe es schon verloren. Suche weiter und weiter. Die Zeit rinnt mir aus der Hand, ich kann sie nicht mehr halten. Klammere mich an meinem Glauben, das Ziel zu erreichen. Bin ich es wirklich, der dieses will?  Ref.   Ruhe kehrt in meinem Körper ein, ich spüre was ich wirklich will. Die Zeit  - die Zeit für dich und mich. Freundliche Menschen schauen mich an, sie alle kennen das Gefühl der Einsamkeit, sie haben es nicht vergessen. So lass uns beschließen diesen schönen Tag In Anmut und Freude für das Sein. Wir liegen uns in den Armen und träumen, träumen von der Liebe und die Nachtigall singt dazu. Ref.




In dieser Zeit habe ich mich mehr mit Wort-Spielereien beschäftigt. Als externer Programmierer erhielten meine erstellten Cobol-Programme den Begriff: "Zwischenfelder". Warum auch immer "Zwischenfelder", die Felder hätten auch "Arbeitsfelder" heißen können oder "Work-Bereich" oder oder. Erstaunlicherweise hat sich diese Bezeichnung nicht nur in meinen Programmen fortgesetzt :-)) Was kann man nicht alles zwischenspeichern:

Dada-dies-und das


Rechtschaffenheit ist nur dann rechtens,
wenn die Einheit es schafft, Recht zu behalten.

Ein Einzug ohne Verzug
Bedarf eines Auszugs vor dem Umzug.

Um des Hören, Hören willen
muss man hören, was sich gehört
andernfalls zerstört das Gehörte
Hörenden die Hörigkeit.

Unlustiges kann entstehen,
wenn Lustiges an dem Un vorbeizieht.

Der Würfel ist gefallen,
wann steht er wieder auf?

Übersinnliches kann Sinn machen, wenn es sinnvoll ist.
Ein Sinneswandel wiederum macht nur Sinn,
wenn der Sinn des Wandelns nicht sinnlos ist.

Auge um Auge, Zahn um Zahn,
führt zu einer zahnlosen Blindheit.

Viel: dieses Wort gibt viel her.
Vielmehr als vielleicht vermutet.
Viel zu viel ist von Viel zu viel
wobei viel zu wenig nicht viel über das Viel aussagt.
Vielflieger sehen mehr als viel zu wenige.
Viel Harmonie klingt musikalisch schön.
Vielseitig sein bedarf vieler Saiten. 
 

Nach Rom fuhr eine Wanze
verlor dabei das "w"
so wurde aus Rom eine Romanze




Wandlungen sind des vollen Müterich’s Zonen.
Konsequenz bedeutet Dummheit, da der Mensch nur einmal lebt.
Brüder der Zone vereinigt euch und werdet.
Zu führen ein Leben unter der Sonne.
Welten springen und werden zu einer,
geboren durch des Universums Saft.
Trocken, schlaff, schließt der Bogen ein,
die Welten der Toten.


Sinnestäuschung
Täuschen wir vor.
Jeder, jedem, allemal
Immer wieder zweckentfremdet.
Freunde, Feinde, Überrest,
glaubt an des Wortes Witzes.
Kleiner Reiner sucht sein ich,
reitet aus ins Weltall rein.
Kleiner Reiner scheine weiter,
scheine auf zum Himmelstor.
Freudig werden dich begrüßen
Ein bunt geschmückter Federnchor.


dada in spain


Orangen rangen blühend wunderbar.

Süden, Süden, blitzen die Berge.

Wasser tief und mächtig, Träume liegen in der Luft.

Töne schwingen in mein Ohr, durch mein Ohr, unseren Ohren.

Gedanken schweifen durch den Äther,

rauf und runter, munter, schwindelndes Gefühl.

Mein Herz lässt mich jauchsen.

Ha, ha, mein HA, ha, springend, hüpfend in meinem Körper.

Mein Blick erreicht den Ursprung, den Baum der da blüht und verblüht.

Prächtig, mächtig, stolz steht er da,

blickend zu seinem Schöpfer, dem Universum.



Wie denn was denn was denn wer denn durch was denn welche wie was?

Wo denn was denn wer denn was denn wie denn zu wem denn?

Wie denn welche was denn zu was denn?

Was, der auch? Wer denn was denn wem denn was?

Was? Was? Was? Wer wo was wie wo?

Was denn wie denn wovon was, wie? Was?

Was denn wie denn was wen wessen? Wie?